Angebote vergleichbar machen
Kostenloser Micro-Tender: Transportangebote auf einen Vergleichspreis bringen — Maut, Dieselzuschlag, Wartezeit und Zahlungsziel eingerechnet. Mit fertigem Anfragetext, damit alle dieselbe Frage beantworten.
Beides gehört zusammen: Ein Logistikdienstleister vergibt an seine Subunternehmer und füllt zur selben Zeit die Ausschreibung des Produzenten aus. Deshalb zwei Reiter und nicht zwei Werkzeuge – gerechnet wird in beiden gleich.
Sie holen Angebote ein und wollen wissen, welches wirklich das günstigste ist. Der Rechner bringt alle auf dieselbe Grundlage und schreibt Ihnen die Anfrage, die das überhaupt erst möglich macht.
Sie beantworten die Ausschreibung eines Kunden. Derselbe Rechner zeigt Ihnen, wo Ihr Angebot in dessen Vergleich landet — und warum ein niedrigerer Kopfpreis eine Vergabe verlieren kann.
| Anbieter | Kopfpreis | Maut | Diesel | Wartezeit | Zahlungsziel | Vergleichspreis |
|---|
Qualifizierung – vor jedem Preis
Diese Stufe bringt keine Punkte. Sie öffnet die Tür oder sie schließt sie – wer sie bepunktet, lässt einen billigen Anbieter Punkte sammeln für etwas, das ihn hätte ausschließen müssen.
Preisanfrage – dieselben fünf Fragen an alle
Wortgleich an alle. Wer einzelnen Anbietern zusätzliche Angaben abverlangt, hat den Vergleich verloren, bevor das erste Angebot da ist.
Beantworten Sie alle fünf Punkte ausdrücklich. Eine offene Frage wird beim Vergleich zu Ihren Ungunsten angenommen – nicht aus Böswilligkeit, sondern weil der Einkäufer sonst raten müsste.
Warum der günstigste Kopfpreis selten der günstigste Preis ist
Angebote werden nicht durch Rechnen vergleichbar, sondern durch dieselbe Frage. Wer nachträglich normalisiert, schätzt; wer vorher fragt, weiß. Deshalb steht der Anfragetext neben dem Rechner und nicht hinter ihm.
Vier Posten entscheiden häufiger über die Vergabe als der Preis selbst:
- Maut: enthalten oder nicht — der häufigste stille Unterschied zwischen zwei Angeboten.
- Dieselzuschlag: ein Prozentsatz auf den Grundpreis, der erst auf der Rechnung sichtbar wird.
- Freie Wartezeit: wer dreißig Minuten gewährt und wer zwei Stunden gewährt, verkauft nicht dasselbe.
- Zahlungsziel: doppelt so lange zahlen dürfen ist bares Geld — das Werkzeug rechnet es mit Ihrem Zinssatz um.
Unter drei Angeboten nennt der Rechner keinen Sieger. Zwei Angebote sind kein Markt, sondern eine Meinung.
Warum die Anfrage zwei Stufen hat
Erst qualifizieren, dann Preise ansehen. Wer beides in einen Fragebogen legt, sieht den Preis, bevor er weiß, ob der Anbieter die Leistung überhaupt erbringen darf – und ein niedriger Preis verändert danach die Beurteilung, auch wenn niemand das zugeben würde.
Die Qualifizierung wird deshalb nicht bepunktet. Sie ist eine Schwelle: wer sie nimmt, kommt in die Preisanfrage; wer sie nicht nimmt, kommt nicht hinein. Ein Kriterium mit Gewicht daraus zu machen, hieße einen Ausschlussgrund gegen einen guten Preis aufrechnen zu lassen.
Zwei Reiter, weil es zwei Aufgaben sind – keine zwei Rollen
Wer Transporte vergibt, ist fast immer auch jemand, der ausgeschrieben wird. Ein Logistikdienstleister vergibt an seine Subunternehmer und füllt zur selben Zeit die Ausschreibung des Produzenten aus. Nach der Rolle zu fragen hieße, eine Entscheidung zu verlangen, die es in der Logistik nicht gibt.
Die Reiter fragen deshalb nicht, wer Sie sind, sondern was Sie gerade tun. Gerechnet wird in beiden gleich – zwei getrennte Werkzeuge kämen auf zwei Zahlen, und genau dort fängt der Streit über eine Vergabe an.
Im Reiter „Tender ausfüllen“ zeigt der Rechner nicht, wer gewinnt, sondern woran Sie verlieren: den größten Einzelposten zwischen Ihrem Angebot und dem führenden. Ein Rückstand von vierzig Euro sagt nichts – dass vierzig Euro davon die Maut sind, sagt, was im nächsten Angebot anders sein muss.
Kriterien, Gewichte und die Kennzahlen, an denen man erkennt, ob eine Vergabe funktioniert hat, stehen ausführlich auf der eigenen Seite zum Verfahren.
Tendering in der Logistik
Der Rechner läuft vollständig im Browser. Nichts wird übertragen, nichts gespeichert.
Aus einer Vergabe wird ein Verfahren
- Anfrage an mehrere Anbieter gleichzeitig, mit Frist und Erinnerung
- Angebote laufen strukturiert ein statt als Mailanhang
- Vergleich gegen die eigene Historie auf derselben Relation
- Vergabe, Auftrag und Abrechnung ohne erneute Erfassung
- Auswertung: wo Angebote regelmäßig auseinanderlaufen
Der kostenlose Rechner bleibt frei; die zusätzlichen Funktionen gehören zum operativen Portal.
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