Drei Stellen, an denen die Marge geht
Leerkilometer, unerfasste Wartezeit an der Rampe und nicht verrechnete Zusatzleistungen — keine davon steht in der Kalkulation.
Landtransporte brauchen klare Steuerung über Marge, Auslastung, Netzwerk und Prozessqualität.
Transporte werden in vielen Unternehmen geplant und überwacht, aber nicht konsequent wirtschaftlich gesteuert. LOG|CONS setzt dort an, wo Disposition, Controlling und Management dieselbe Entscheidungsgrundlage benötigen.
Leerkilometer, unerfasste Wartezeit an der Rampe und nicht verrechnete Zusatzleistungen — keine davon steht in der Kalkulation.
Knapper als Fahrzeug und Kapital. Eine Stunde an der Rampe belegt sie für einen unbezahlten Zweck.
Was diese Relation tatsächlich gekostet hat — inklusive Leerfahrt, Wartezeit und Zusatzleistungen. Nicht aus einem Kilometersatz.
Eine Anfrage kommt herein: Relation, Termin, Ladung.
Drei Zahlen aus amtlichen und veröffentlichten Quellen.
Selten am Preis der Hinfahrt. Deutlich häufiger an drei Stellen, die in keiner Kalkulation stehen:
Alle drei sind kein Verhandlungs-, sondern ein Erfassungsproblem. Wer sie festhält, kann darüber sprechen.
Fahrerzeit wird die knappste Ressource im Betrieb — vor dem Fahrzeug und vor dem Kapital. Eine Stunde an der Rampe belegt sie für einen unbezahlten Zweck.
Betriebe, die ihre Standzeiten kennen und verrechnen, haben doppelt Vorteil: Sie bekommen die Zeit bezahlt und werden für Fahrer zum besseren Arbeitgeber.
Kabotage, Rückkehrpflicht, Entsendung, enge Lenk- und Ruhezeiten, nachweisstarker Tachograf: Der Spielraum, den eine ambitionierte Tour früher hatte, existiert nicht mehr.
Das verschiebt die Arbeit nach vorn — eine Tour, die erst beim Fahren an der Ruhezeit scheitert, kostet mehr als eine, die in der Planung verworfen wird.
Die zweite Liste ist die kürzere und die wirksamere — und sie fängt ohne Investition an.
Eurostat weist für 2024 21,6 % der Fahrzeugkilometer aus — national 24–25 %, international 13 %. Österreich liegt mit 34,0 % (2023) am oberen Ende, verzerrt durch Bau- und Nahverkehr.
Für den eigenen Betrieb ist der Durchschnitt ein Anhaltspunkt, kein Ziel: realistisch sind 12–18 % im internationalen Charterverkehr, 8–12 % bei gut disponierten Rundlauf-Flotten.
Weil es fast nie belegt ist. Durchsetzbar wird es, wenn Ankunft und Abfahrt automatisch erfasst werden und die Vereinbarung vorher steht. Der Aufwand liegt in der Erfassung, nicht im Gespräch.
Variable Fahrzeugkosten plus anteilige Fahrerzeit — und keinen Ertrag. Der eigentliche Verlust ist der Deckungsbeitrag, der in derselben Zeit hätte erwirtschaftet werden können.
Nur aus der eigenen Historie: Was hat diese Relation tatsächlich gekostet — inklusive Leerfahrt, Wartezeit und Zusatzleistungen? Ein Kilometersatz unterschätzt genau die Positionen, die den Unterschied machen.
Kabotagebeschränkung samt Karenzfrist, Rückkehrpflicht des Fahrzeugs und Entsendevorschriften. Alle drei wirken auf die Tourenplanung: Sie schränken ein, welche Verkettungen zulässig sind.
Einschätzung der größten Hebel in Ihrem Netzwerk – direkt und konkret.